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Landwirtschaft zerstört den Regenwald
Die tropischen Regionen unterliegen seit Jahrmillionen einer extremen Verwitterung, in welcher durch starke Regenfälle Mineralien gelöst und
abgeführt werden. Und weil hier chemische Zersetzungsprozesse schneller verlaufen, ist zudem die Humusschicht sehr dünn.Werden die Wälder zerstört, so hat der
Boden keinen Halt mehr und die Erosion beschleunigt sich. Nach wenigen Jahren ist der Boden ausgelaugt und es gehen da, wo aus Regenwäldern Agrarnutzflächen
entstanden, bereits nach der ersten Ernte die Erträge zurück. Daher ist Landwirtschaft auf Regenwaldböden langfristig unmöglich.
Etwa 400 Milliarden Tonnen fruchtbarer Boden gehen jährlich durch Kahlschlag verloren, während sich zur gleichen Zeit die Wüstengebiete um 5 Millionen Hektar ausdehnen. Und mehr als 60.000 biologisch nicht abbaubare Chemikalien verschmutzen das Trinkwasser.
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